Auf Einladung der Pharmafirma Roche nahm die DUAG im Juli 2026 erstmals am 5. Roche Summer
Summit teil. Als Vertreterinnen der Deutschen Uveitis-Arbeitsgemeinschaft reisten Kerstin Stettner
und ihre Begleiterin Uta Willms nach Grenzach-Wyhlen, um sich gemeinsam mit zahlreichen anderen
Patientenorganisationen auszutauschen und neue Impulse für die Selbsthilfearbeit mitzunehmen.
Vertreten waren Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen – unter anderem aus den
Bereichen Krebserkrankungen, Lungenfibrose, Hämophilie sowie verschiedenen Augenerkrankungen
wie Pro Retina, Retina Plus und erstmals auch die DUAG. Genau diese Vielfalt machte den
besonderen Reiz der Veranstaltung aus: Menschen mit ganz unterschiedlichen Erkrankungen kamen
miteinander ins Gespräch und stellten fest, dass viele Herausforderungen in der Selbsthilfearbeit
unabhängig von der jeweiligen Diagnose ähnlich sind.
Bereits zu Beginn wurde deutlich, dass Roche mit dem Summer Summit einen besonderen Ansatz
verfolgt. Das Unternehmen hat sich auf die Fahne geschrieben, nicht nur für Patientinnen und
Patienten stark zu sein, sondern gemeinsam mit ihnen. Für Kerstin Stettner war dies ein echter Aha-
Moment. Im Vorfeld hatte sie vermutet, dass vor allem Produkte und Therapien im Mittelpunkt
stehen würden. Stattdessen erlebte sie zwei Tage voller Austausch, Begegnungen und gemeinsamer
Ideenentwicklung.
Das Programm war abwechslungsreich und praxisnah gestaltet. In Podiumsdiskussionen und
Workshops ging es unter anderem um die Frage, wie Patientenorganisationen mehr Aufmerksamkeit
erhalten können, wie sich die Arbeit in Selbsthilfegruppen noch konstruktiver gestalten lässt und
welche Möglichkeiten Künstliche Intelligenz bietet, um Betroffene künftig noch besser zu
unterstützen. Dabei blieb genügend Zeit für persönliche Gespräche, gegenseitige Inspiration und das
Knüpfen neuer Kontakte.
Besonders beeindruckend war die hervorragende Organisation der Veranstaltung. An alles war
gedacht: Für alle Teilnehmenden lagen Notizbücher bereit, Menschen mit Sehbehinderung konnten
die Vorträge mittels Audiodeskription verfolgen, und während des gesamten Programms standen
Getränke und kleine Stärkungen zur Verfügung. Auch der Transfer zwischen dem Firmengelände in
Grenzach-Wyhlen und der Unterkunft in Lörrach verlief reibungslos und sorgte dafür, dass sich alle
ganz auf die Inhalte der Veranstaltung konzentrieren konnten.
Ebenso hervorzuheben ist das große Engagement der Roche-Mitarbeitenden. Sie waren während der
gesamten Veranstaltung präsent, jederzeit ansprechbar und unterstützten die Teilnehmenden dort,
wo Hilfe benötigt wurde. Diese offene und wertschätzende Atmosphäre trug wesentlich dazu bei,
dass sich alle willkommen und gut aufgehoben fühlten.
Für die DUAG waren die zwei Tage ein voller Erfolg. Es konnten zahlreiche neue Kontakte geknüpft,
Erfahrungen ausgetauscht und viele Ideen gesammelt werden, die künftig in die eigene
Selbsthilfearbeit einfließen können. Der Blick über den Tellerrand zeigte einmal mehr, wie wertvoll die
Vernetzung zwischen unterschiedlichen Patientenorganisationen ist und wie viel man voneinander
lernen kann.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Firma Roche für die Einladung, die ausgezeichnete Organisation
und die spürbare Wertschätzung gegenüber den Patientinnen und Patienten. Ein besonderer Dank
geht außerdem an Stefanie Klein, die mit viel Engagement, kreativen Ideen und ihrer stets offenen
Art maßgeblich zum persönlichen Gelingen des Besuches vom Summer Summits beigetragen hat.
Die DUAG freut sich schon heute auf eine erneute Teilnahme am nächsten Roche Summer Summit.






