Vorsorge-Untersuchungen ?

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    • Vorsorge-Untersuchungen ?

      Mein Augenarzt hat mir mal ein ganzes Paket Vorsorge-Untersuchungen angeraten (selber zu zahlen), das ich am besten einmal pro Jahr buchen soll. Das sind so allerlei Sehtests und nochmal eine Untersuchung... ich hab das Gefühl, er möchte diese IGEL-Leistungen all seinen Patienten einmal pro Jahr verkaufen.

      Aber ich weiß nicht, wie oft und was genau tatsächlich nötig ist. Weiß da jemand Bescheid? (Ich hab chronisch rezuditive vordere UVEITIS, die ich bisher nur mit Tropfen behandle - derzeit so alle 2 Tage ein Tropfen infaneflan forte),
    • Vorsorge-Untersuchungen

      Liebe Claudia,

      diese Vorsorge-Untersuchungen würde ich immer in der Uni machen lassen. Ich denke in Berlin gibt es ebenfalls eine Augenarzt, der sich auf die Uveitis spezialisiert hat! Dort bekommst alle Vorsorge-Untersuchungen kostenlos. Ich muss alle drei Monate zu Kontrolle und habe allerdings eine hintere Uveitis, die ohne regelmäßige Kontrolle zum Sehverlust führen kann! Deshalb immer auf die Vorsorge-Untersuchungen achten!
    • Hallo,
      welche Vorsorge Untersuchungen meint ihr ???
      ich hab gestern mal bei meiner KK wg OCT nachgefragt und da meinte der "nette" Herr nee dass wäre ne reine PrivatUntersuchung ich hätte ja auch ne Rechnung nach GÖÄ bekommen. Hab ihn dann nochmal auf Uveitis intermed. hingewiesen aber keine Chance laut diesem Herrn. Bin aber noch am überlegen ob ich es trotzdem nochmal versuche in der Hauptstelle.
      Sonnige Grüsse
    • OCT bei entsprechenden Diagnosen, Symptomen

      Also bei Verdacht auf Makulaödem wird ein OCT bei mir gezahlt. Aber ohne Verdacht oder Symptome als reine Vorsorge ist die Chance wahrscheinlich gegen Null. Glaukomvorsorge muss man ja auch selbst zahlen, außer bei regelmäßiger prednisoloneinnahme oder entsprechenden Augenerkrankungen. Ein OCT zu machen ist glaube ich nicht ganz billig.

      Warum möchtest du denn, dass ein OCT gemacht wird?
    • Liebe FlowerPower

      Im letzten Infoblatt der DUAG vom 30. September 2014 wurden (vor allem) MDK und OCT von Lothar Weisel, stellvertrender Vorsitzender der DUAG thematisiert.

      Ich zitiere den Punkt 4.:

      "Alle Rechte Lothar Weisel schrieb:

      4.
      Dass es auch anders geht, beweist ein mir vorliegendes Gutachten eines norddeutschen MDK zur OCT-Kostenübernahme (bekanntermaßen ein ewiger Streitpunkt), das in seinen Kernpunkten in der Wirkung gegenüber Uveitis-Erkrankten zutreffend ausführt:
      - Grundsätzlich ist bei der Art der Erkrankung bei unzureichender Behandlung
      eine Erblindung möglich.
      - Das OCT ist geeignet, ein Maculaödem nachzuweisen und ggf. auch
      Behandlungsentscheidungen zu treffen.
      - Das (OCT-)Verfahren ist besser geeignet, das Maculaödem präzise darzustellen
      als die Vertragsleistung des FAG (Fluoreszenzangiographie).
      - Der MDK sieht für diese spezielle Fragestellung (bildgebende Verlaufskontrolle bei
      einer Uveitis) das OCT als überlegen an, zumal es völlig nebenwirkungsfrei ist.
      - Bei rein medizinischer Betrachtung ist das OCT eine überlegene Diagnosemethode für die Fallkonstellation einer Uveitis und außerdem für den Fall einer FAG-Unver- träglichkeit.
      - Der MDK empfiehlt, auf den weiteren Nachweis der FAG-Unverträglichkeit zu ver- zichten und der Versicherten die OCT zur Verfügung zu stellen. Auch für den Fall,
      dass sich evtl. keine eindeutige verfassungsrechtliche Begründung für die Kosten- übernahme herstellen lassen sollte.
      - Es finden sich Indizien für einen günstigen Einfluss durch die OCT-Untersuchung auf den Krankheitsverlauf der Uveitis.


      Ich hoffe, das hilft dir weiter. :)
    • Grundsätzlich mal sind alle Untersuchungen - wie Angiographie, OCT, Tonometrie, Augen-Sono ... - , bei
      diagnostizietrer Uveitis und den Begleiterscheinungen wie Glaukom, CMÖ, Sicca und dergleichen kosten-
      übernahmefähig und im Rahmen der Behandlung und Diagnostik abzurechnen. Es ist das Handwerkszeug
      des Arztes seine Arbeit zu tun, unterstützt und/oder machen die Behandlung erst möglich.

      Wenn Ärzte und manchmal auch Sachbearbeiter einer Krankenkasse ( wäre zu klären ob die überhaupt
      berechtigt sind derartige Aussagen zu treffen) behaupten Kostenübernahme der KK sind nicht möglich würde
      ich das grundsätzlich erst mal in Zweifel ziehen ( wie bereits vorgekommen und positiv zur Wende gebracht)
      und mich im Zweifelsfall an den MDK wenden. Der ist immerhin an einer Gesunderhaltung des Patienten interessiert.
      Folgekosten wollen die nämlich alle nicht aufs Säckel geschnallt bekommen und plötzlich geht so einiges.

      Selbst Medikationen, die unter Off-Label-Use fallen sind im Rahmen von Studien etc. an den Uveitiszentren
      - wenn auch manchmal an Bedingungen geknüpft - für den Patienten nicht zwingend oder nur in Teilen privat
      zu schultern.

      Oft ist mit einem Quäntchen Bürokram bereits das Notwedige erledigt, um weitere Diskussionen überflüssig zu
      machen und den Weg frei zur kostengedeckten Behandlung.

      In Uveitiszentren sollten diese Versuche uns Kosten aufzubürden per se gar nicht vorkommen. Niederglassene
      Augenärzte sind manchmal durchaus schlecht informiert oder mißbrauchen gutgläubige Patienten und I.G.E.L.
      Man sollte diese meines Erachetens ganz gezielt darauf hinweisen, seinen Unmut deutlich kund tun und ggf. den
      Krankenkassen/Ärztekammer Meldung machen.

      Es ist absolut wichtig, dass wir mündige Patienten sind und den Mund aufmachen.
      Wenn uns etwas spanisch vorkommt oder nicht in die Krawatte passt - werdet unbequem!
      Und seht wie stark ihr sein könnt, wenn ihr euch kein X für ein U vormachen lasst.
      Schlimmstenfalls seid ihr nicht everydocs darling, dafür aber gut behandelt. ;)

      Es grüß euch
      kira
      Du kannst nicht verhindern, dass dir Sorgen über den Kopf fliegen,
      aber dass sie ihr Nest in deinem Haar bauen.
      :saint: