Ernährung - Kurkuma - Goldene Milch

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    • Ernährung - Kurkuma - Goldene Milch

      Fadi und Lesi schrieb:


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      Lesi - Gestern, 17:27
      Hallo Fadi,
      Ich habe gelesen, dass du die goldene Milch trinkst.
      Kannst du mir dazu bitte das Rezept geben und gibt es eine bestimmte Tageszeit, wann man diese trinken soll?
      Ich habe ebenfalls Uveitis anterior und möchte die goldene Milch gerne ausprobieren.
      Danke vorab für deine Rückmeldung.
      Viele Grüße
      Lesi



      Fadi - 26. November 2020

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      Liebe Fadi, liebe Lesi

      Schön, dass ihr euch im Forum angemeldet habt. Danke für eure Postings. Übersichtlicher wird es, wenn ihr im Forum (anstelle dem Dashboard) posted, ich hab's mal hier rüberkopiert.

      Ich habe bisher viel Gutes über Kurkuma gehört - benutze es jedoch selten...

      Hier ein Rezept:

      www.ayurfood.ch schrieb:


      Golden Milk – stärkt den Körper & beruhigt den Geist


      Dezember 4, 2020 • Posted in: Getränke, Gewürze





      Zutaten für eine Tasse Golden Milk
      • 200 ml Milch
      • 1/8 TL Kurkuma, gemahlen
      • 1 Msp. Ingwerpulver
      • 1 Msp. Kardamompulver
      • 1 Prise Muskatnuss
      • Wenn vorhanden: 1 Prise langer Pfeffer/Pippali
      • ½ TL Ghee oder Kokosöl
      • Nach Geschmack: Honig oder ein Süssstoff deiner Wahl
      Zubereitung
      Die Milch erwärmen und einmal aufkochen lassen. Anschliessend die Gewürze mit einem Schneebesen einrühren und für weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen. Nach persönlichem Geschmack abschmecken.
      Die Golden Milk in eine Tasse füllen, den Honig sollte man erst nachdem das Getränk auf ca. 40 Grad abgekühlt ist hinzufügen, sonst verliert er seine heilende Wirkung.
      Man könnte glauben, es handelt sich hier um einen Zaubertrunk, denn die Wirkstoffe der Golden Milk versprechen wahre Wunder.
      Die ayurvedische Medizin hat Kurkuma bereits vor Jahrtausenden als traditionelles Arzneimittel genutzt. Zu den positiven Wirkungen von Kurkuma zählen u.a.: entzündungshemmend, blutreinigend, verdauungsfördernd, antiviral, antibakteriell, entblähend, Blutdruck-regulierend, tonisierend für die Haut, nervenstärkend, fördert die Zellregeneration,…. Im Ayurveda harmonisiert die Wunderwurzel Kurkuma übrigens alle drei Doshas. Verständlich, dass das goldgelbe Pulver in der Ayurveda-Küche omnipräsent ist.
      Wusstest du, dass die Bioverfügbarkeit von Kurkuma immens erhöht wird, wenn man das Gewürz in Kombination mit Pfeffer einnimmt. Ausserdem wird die Wirkung auf das Immunsystem auch noch zusätzlich gestärkt, wenn man der Gewürzmilch einen halben Teelöffel Ghee oder Kokosöl zugibt.
      Golden Milk: Stärkt den Körper & beruhigt den Geist
      Für die Golden Milk kannst du Kuh- oder Pflanzenmilch verwenden, wobei ich für die pflanzliche Alternative Reis- oder Mandelmilch empfehle. Wenn du dich für die traditionelle Version mit Kuhmilch entscheidest, dann achte darauf, dass du eine nicht homogenisierte Frischmilch in Bio-Qualität (z.B. von Demeter) gebrauchst.
      Zu den weiteren Zutaten: Ingwer verbessert die Verdauung und Durchblutung und hilft gegen Erkältungen. Kardamom wird gerne in Kombination mit Milchprodukten verwendet denn er unterstützt den Proteinstoffwechsel. Zudem ist er von sattvischer Natur, d.h. er fördert die lichtvolle Energie. Wenn du die Golden Milk als Gute-Nachttrunk nimmst, dann passt Muskatnuss sehr gut, das Gewürz beruhigt den Geist und fördert den Schlaf.
      Je nach Vorliebe sollte man sowieso mit den Gewürzen experimentieren. Wie wäre es mit einer Prise Zimt, Vanille oder Safran? In diesem Beitrag kannst du mehr über die Wirkung der einzelnen Gewürze nachlesen. Hin und wieder finde ich es auch einfach praktisch um eine fertige Gewürzmischung zu gebrauchen.
      Wann ist der perfekte Golden Milk-Moment?
      Die Golden Milk besänftigt den unruhigen Vata-Geist und wirkt ausgleichend auf eine gestresste oder feurige Pitta-Laune. Der erdige Kapha-Typ sollte Milch generell nur in geringen Mengen zu sich nehmen, Honig ist für ihn der empfohlene Süssstoff.
      Golden Milk ist eine schmackhafte und gesunde Alternative zum Pausen-Kaffee, wirkt stimmungsaufhellend und stärkt die Abwehrkräfte.
      Wenn ich am Nachmittag in ein Energieloch falle dann schenkt mir die Golden Milk frische Kraft und schmeichelt dem Magen. Wenn ich abends auf der Couch meine goldene Tasse schlürfe, dann ist es Zeit, um bald ins Nest zu gehen. Aber auch nach dem Yoga oder einer anderen sportlichen Betätigung passt die Golden Milk perfekt, denn Kurkuma schmiert die Gelenke, hält die Bänder geschmeidig und fördert die Zellregeneration. Und eigentlich spricht auch nichts dagegen, um den Tag mit einer Golden Milk zu begrüssen, ein Handvoll Mandeln dazu – und fertig ist das Frühstück.
      Eine weitere Möglichkeit, um die Golden Milk in deinen Speiseplan einzubauen ist diese Golden-Milk-Creme – ein wohltuender Griessbrei als Dessert oder Snack. In Portionen abgefüllt lässt sich die Creme übrigens auch praktisch für unterwegs mitnehmen.
      Nun wünsche ich dir schöne und erholsame Golden Milk-Momente!
      Daniela

      In diesem Sinne, lasst es euch schmecken!
      Beste Grüsse Harry
    • Wenn ich mich hier anhängen darf - Sinn würde es für uns machen für Goldene Milch
      anstatt tierischer Milch antiinflammatorische Kokosnussmilch einzusetzen.
      Das würde die antientzündliche Wirkung des Kurkumas unterstützen.

      Milcheiweiße hingegen wirken entzündungsfördernd und sollten bei Menschen
      mit Autoimmunkrankheiten lieber gestrichen werden, zusammen mit ein
      paar anderen Nahrungsmitteln, welche zum einen für Silent Inflammation
      verantwortlich sein können, aber auch den Darm schädigen welcher Sitz des
      Immunsystems ist.

      Der Ingwer sollte frisch gerieben sein, da möglichst wenig weiterverarbeitet und
      vor allem ohne Zusatzstoffe aus der Herstellung, welche beim Fertigprodukt
      nicht mal anzugeben sind.

      Pfeffer und Kardamom sind nur bedingt geeignet. Beides gehört zu den
      Nachtschattengewächsen ( Kartoffeln, Paprika, Chili,Tomate, Aubergine usw.) welche
      auch inflammatorisch wirken und dadurch Entzündungen fördern.
      Ebenso ist Gluten in heutigen Getreiden ein Entzündungstreiber und sollte
      nur sehr sparsam verzehrt werden.

      Mit antientzündlicher Ernährung kann man eine ganze Menge erreichen und
      zumindest mal Erleicherung bewirken.

      Ebenso wohl bekomms :)
      Du kannst nicht verhindern, dass dir Sorgen über den Kopf fliegen,
      aber dass sie ihr Nest in deinem Haar bauen.
      :saint: