Das erste Mal Uveitis

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    • Das erste Mal Uveitis

      Hallo Zusammen
      Ich hatte von Anfang März bis Ende April das erste Mal eine Uveitis. Nach ausschleichen der Cortisontropfen geht es nun erneut los. Ich tropfe nun wieder regelmässig Cortisontropfen. Hat jemand Tipps wie die Beschwerden ausser mit Cortison gelindert werden können?
      Das Blutbild war unauffällig, daher ist bis jetzt kein Grund bekannt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Uveitis in Stresssituationen auftritt (bei beiden Schüben bis jetzt war sehr viel los).

      Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen.
      Liebe Grüsse
    • Hallo und willkommen im Forum,

      die Uveitis ist leider sehr tückisch und kann sehr hartnäckig sein . Ursachen können sein: Stress, Rheuma, Morbus Crohn usw.
      Der Therapie-Goldstandard ist leider Cortison-Tropfen.
      Dabei sollte aber auch der Augeninnendruck des betroffenen Auges laufend vom Augenarzt kontrolliert und evtl. zusätzlich behandelt werden.
      Sonst kann es passieren das der Sehnerv durch den hohen Augeninnendruck unumkehrbar geschädigt wird.

      Ich empfehle eine Behandlung in einer auf Uveitis spezialisierten Klinik.
      Die normalen Augenärzte sind da meistens überfordert.

      Bei mir wurde die Uveitis vermutlich durch Omeprazol ausgelöst.
      Nach sehr langem vorsichtigen Ausschleichen dieses Teufelszeuges bin ich seit längerer Zeit fast beschwerdefrei.
      Dafür habe ich leider andere Baustellen: Krebs, Osteoporose u.v.m.

      Ich drücke Dir die Daumen das Du die Erkrankung in den Griff bekommst!
    • hallo Shellyy,
      ich habe seit vier jahren in größeren abständen schübe und vielleicht spielt stress dabei eine rolle (lange nächte, wenig schlaf u.ä.). jedenfalls bilde ich mittlerweile ein "team" mit meiner augenarzt-praxis des vertrauens, standardbetreuung dort, wenns sehr hart ist, ab zur augenklinik (spezialsprechstunde Prof. Thurau, der mich auch schon länger begleitet, in München).
      die einhellige, aktuelle strategie ist seit zwei jahren, die Cortisontropfen so weit wie möglich runterfahren (z.B. 1 x tropfen alle 3 tage) und versuchen auszuschleichen. nach 1,5 jahren waren wir im märz 2019 soweit, den letzten schritt zu machen und mal ganz ohne für zwei wochen zu versuchen. was soll ich sagen, nach 3 tagen hatte ich auf beiden augen wieder das volle programm... (bei mir leider jedes mal mit verklebung der iris, was die sache nicht einfacher macht) ;( der aha- bzw. lerneffekt ist dabei als trost, dass ich nun weiß, wo die grenze liegt. immerhin! aber die idee, daß es besser ist, mit einer kleinen, lokalen tropfendosis zu leben als mit aggressiven schüben, die mich wochenlang lähmen (sowohl familiär als auch im gestaltenden beruf) und vernarbungen hinterlassen, ist der einzige vorschlag von allen augenarzt-seiten bisher gewesen. grundsätzlich beschäftige ich mich nun mit den auswirkungen von langfristiger (wenn auch nur geringer dosis) cortison-einnahme, d.h. es wird gesagt, man habe ein erhöhtes Osteoporose-risiko und braucht mehr Calcium z.b.
      da kein befund in anderer richtung da ist (gottseidank!?), denke ich langsam über alternativen zur schulmedizin nach ...
      hoffe, Du findest Deinen weg,
      gruß, blinker
      blink blink

      and don't forget:
      allways look on the bright side of life!