UVEITIS in Verbindung mit HLA-B27 positiv und meine sehr gute Erfahrung mit einer alternativen Behandlungsmöglichkeit

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    • UVEITIS in Verbindung mit HLA-B27 positiv und meine sehr gute Erfahrung mit einer alternativen Behandlungsmöglichkeit

      Hallo ihr lieben,

      im März diesen Jahres habe ich ja meine Geschichte hier gepostet. Jetzt wollte ich euch den aktuellen Stand geben.
      Es ist alles wie damals, kein Rückfall. Ich war auch beim Augenarzt zum Check. Der sagte mir ganz verwundert,
      weil er keine Entzündung mehr finden konnte, dass ich in einem halben Jahr wieder zu Routinekontrolle kommen soll.

      Für alle die neu sind oder meine Geschichte überlesen haben hab ich sie hier nochmal eingefügt.


      Hallo,ein Name ist Benedikt und bin 30 Jahre alt, vor ca 7 Jahren fing bei mir alles an. Neblige Sicht auf dem rechten Auge. Nach einiger Zeit ging ich zu meinem damaligen Augenarzt der mir sagte, dass ich auf dem Auge blind werde und man da nichts machen kann. Nachdem ich dann bei mehreren Augenärzten war und viel Kortison tropfte ging ich in die Uni-Klinik Erlangen und bekam die Diagnose HLA-B27 positiv. Was an sich nichts bedeuten muss aber anscheinend der Auslöser für meine immer wiederkehrende Uveitis ist. Anfangs hatte ich Schübe in denen ich 5 Wochen Kortison tropfen musste und dann war 1 Jahr Ruhe. Diese Ruhephasen wurden allerdings immer kürzer, bis die Entzündung im Auge vor ca 2 Jahren durchgehend blieb und auch kein Kortison mehr helfen konnte. Da die Kortisontropfen nicht mehr halfen bekam ich einen Medikamententräger (Orzudex) implantiert. Das hielt 6 Monate und in dieser Zeit war wieder alles gut. Als die Wirkung verflog war allerdings die Entzündung wieder auf dem Vormarsch. Mein Augenarzt sagte mir dann, dass es Zeit wird für eine systemische Behandlung. Entweder Methotrexat oder ein 3-jähriges Implantat (IVOM mit ILUVIEN). Ich konnte mich mit diesen "Hämmern" nicht wirklich anfreunden und begann dann auf eigene Faust zurecherchieren was es für Alternativen gibt. Bei meiner Suche bin ich auf einige Behandlungsmöglichkeiten gestoßen z.B. die Behandlung mit Körper eigenen Peptieden, allerdings waren diese noch in der Erprobungsphase. Jetzt zum eigentlichen Thema:

      Irgendwann bin ich dann auf die Seite des Münchener Arztes Dr. Kaphahn gestoßen (biokrebsdiagnostik.de/) er ist Mediziner und Homöopath. Neben Uveitis behandelt er noch andere Leiden (kann man auf der Seite nachlesen). Ich hatte ja nicht wirklich was zu verlieren und dachte wenn der mir nicht helfen kann dann kann ich immer noch die Hämmer nehmen. Ich muss dazu sagen dass ich eigentlich nichts von diesen "Esoterik Gandalfs" halte. Naja wie auch immer, ich hatte meinen Termin im Juni 2015. Die Sprechstunde verlief wie folgt. Erst wurden meine Körperströme gemessen Ich weiß den Namen des Gerätes leider nicht mehr aber ist auch nicht so wichtig. Ich hatte meine Füße auf Metallplatten die mit dem Gerät verkabelt waren und in den Händen hatte ich "Stäbe" die auch mit dem Gerät Verkabelt waren. Dadurch erstellte das Gerät einen "Ausdruck" der aussah wie bei einem Lügendetektor. Diese Auswertung bekam dann Dr. Kaphahn. Ich ging dann ins Behandlungszimmer und musste meine Hand wieder auf eine Metallplatte legen. Auf diese stellte Dr. Kaphan dann verschiedene Fläschchen und pendelte mich. Durch das Pendeln traf er die Auswahl für die Fläschchen die ich dann später bekam. Nachdem er fertig war bekam ich ein Fläschchen mit Entgiftungstropfen und 5 Fläschchen mit Globuli aus unterschiedlichen Schlangengiften. Jede Flasche nahm ich über einen Zeitraum von einem Monat ein. Also insgesamt 5 Monate lang.Das ganze endete im November letzten Jahres. Ich merkte selbst schon dass mein Auge besser wurde (an der Sicht) aber Gewissheit bekam ich bei meinem Termin Anfang Februar 2016. Laut meinem Augenarzt ist die Entzündung im Auge weg. Natürlich hab ich diese Therapie unter Kontrolle meines Augenarztes gemacht. Wie gesagt ich halte nicht viel von Esoterik usw. aber Dr. Kaphan hat das geschafft was die "normale" Medizin nur mit starken Medikamenten hätte bewerkstelligen können. Ob es nun der Placeboeffekt war oder die Mittelchen wirklich eine Wirkung hatten ist mir egal, Hauptsache mein Auge ist fit und das ist es bis heute.Ich hoffe, dass ich mit meiner Geschichte ein paar von euch helfen bzw. Mut machen konnte. Wenn ihr Fragen habt, stehe ich euch natürlich zur Verfügung.Gruß Benedikt
    • Ich wollte nur mal wieder ein Update geben. Ich bin immer noch ohne Rückfall! Ganz ohne Hämmer wie MTX.
      Ehrlich gesagt bin ich etwas verblüfft dass keiner mehr zu meinem Fall wissen will. Als ich damals vor der Entscheidung stand
      Methotrexat zu nehmen wäre ich froh gewesen wenn mir jemand eine Alternative aufgezeigt hätte. Naja wie auch immer
      ist ja jedem selbst überlassen. Ich werde mich dann mal aus dem Forum ausklinken. Gruß und gutes Gelingen an alle.
    • Hallo Benedikt,

      es freut mich für dich, dass Du ohne MTX erfolgreich behandelt wurdest- Obwohl ich selbst schon mit Entgiftungen des Körpers versucht habe, stellte sich bei mir kein Erfolg ein, außer dass ich 1200,- € weniger in der Haushaltskasse habe! Ich selbst würde gerne lieber heute als Morgen kein MTX mehr spritzen, da ich körperlich immer mehr abbaue und für sämtliche Krankheiten empfänglich bin. Zur Zeit werde ich mit Antibiotika wegen einer schweren Virusinfektion behandelt und eine OP wegen meiner Kalkschulter sowie Lendenwirbel stehen an, die laufend entzündet sind. Mein Arzt führt es auf das MTX zurück! Jetzt nehme ich bereits die 3. Woche kein "MTX" mehr ein bzw. per Spritze und überlege mir ernsthaft, ob ich "MTX" überhaupt weiter einnehme! Ich muss auch das Risiko eingehen, da nach Infektionen oder anstehenden Operationen das MTX immer abgesetzt werden muss. Wenn ich jetzt in München wohnen würde, würde ich Herrn Dr. Kaphahn aufsuchen und als letzten Strohalm nochmals auf seine Behandlungsmethode eingehen - was aber leider aus Köln aus zu weit weg ist!
    • Hallo guenthi47 und hallo Benedikt,

      Ich bin bisher hier im Forum stiller Mitleser, gerade was MTX betrifft. Ich leide seit Ende letzten Jahres an der Uveitis (beidseitig) und nehme natürlich aktuell nach wie vor Cortison. Mittlerweile werden die Stimmen von meinen behandelnden Ärtzten ab und zu lauter auf andere Medikamente wie MTX zurückzugreifen. Aktuell wehre ich mich noch mit Händen und Füßen dagegen, weil auch ich meinem ,,jungen'' Körper (ich bin 20) so einen Hämmer noch nicht zumuten mag. Und solche Erfahrungsberichte stärken mich... Alternativ wurde mir auch ein Cortison-Depot vorgeschlagen welches ans/ins Auge gespritzt wird.... wobei der Gedanke eine Nadel ins Auge zu bekommen mich schon schaudern lässt.....

      Nun zu dir Benedikt, ich persönlich freue mich für dich, dass das alles so super ausgegangen ist. Obwohl ich das um ehrlich zu sein gar nicht so recht begreifen mag. Solche Behandelungen zahlt man dann aber aus eigener Tasche, oder?