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Deutsche UVEITIS Arbeitsgemeinschaft DUAG e.V.

Selbsthilfeorganisation für an Uveitis erkrankte Menschen

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Behandlung durch LASIK-Operationen

der Newsletter "Blickpunkt Aktuell 2016-24" vom 09.12.2016 informiert  
heute über:

Grundlegende Informationen zur Behandlung von Fehlsichtigkeit durch LASIK

Zusammenfassung durch die Redaktion

Nach einer LASIK-Operation (ein lasergestütztes Operationsverfahren zur
Korrektur von Fehlsichtigkeit) können viele Menschen mit Myopie
(Kurzsichtigkeit) oder anderen Brechkraftfehlern auf eine Brille verzichten.
Diese Art der refraktiven Chirurgie, die durch die Entfernung von Gewebe die
Hornhautkrümmung verändert, ist jedoch nicht frei von möglichen
Nebenwirkungen und Risiken. Daher sollte vor deren Durchführung ein
ausführliches Beratungsgespräch mit dem Augenarzt stehen.
Auch wenn LASIK-OPs bei Augenpatienten wahrscheinlich nur selten Thema sind,
kann es vorkommen, dass Ihnen Fragen zum Verfahren gestellt werden. Deswegen
wollen wir Ihnen hilfreiche Infos und Links an die Hand geben, damit Sie
Ratsuchende in die richtige Richtung weisen können.

Meldung

Neben der Linse bestimmt vor allem die Hornhaut die Brechkraft des Auges.
Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit, die Brechkraft durch einen
augenärztlichen Eingriff zu verändern. Am häufigsten wird die
Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) angeboten. Dabei wird nach Abheben der
äußeren Hornhautschichten mit einem Laser (Flap) ein Teil des Bindegewebes
der Hornhaut abgetragen, wodurch sich nach Zurückklappen des „Flaps“ die
Hornhautkrümmung verändert. Die Operation kann eine Kurzsichtigkeit mit bis
zu 8 Dioptrien und eine Weitsichtigkeit mit bis zu 4 Dioptrien korrigieren
und in der Regel einen Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) beheben. Die
Methode kommt allerdings nicht bei allen Menschen in Frage. So muss z.B. die
Hornhaut eine minimale Dicke aufweisen. Die Voraussetzungen sollten in einer
gewissenhaften Voruntersuchung durch den Operateur geklärt werden.
Als Nebenwirkungen einer LASIK-OP kann ein trockenes Auge auftreten, das
meist nach einigen Wochen wieder zurückgeht, aber auch über mehrere Monate
anhalten und in seltenen Fällen chronisch werden kann. Weitere mögliche
Nebenwirkung sind Doppelbilder, „Glare“ (eine übermäßige Lichtausbreitung
von reflektierenden Objekten), Halos (Lichtringe um Lichtquellen) und ein
„Starburst“ (Strahlen um punktförmige Lichtquelle wie auf Fotos). Die
ambulant durchgeführte LASIK-Operation wird aber als sehr sicher eingestuft,
wenn Sie von einem erfahrenen und qualifizierten Operateur durchgeführt
wird. Daher warnt die DOG (Deutsche ophthalmologische Gesellschaft) in einer
Pressemitteilung vom Juli ausdrücklich vor Billiganbietern im Ausland. Dort
bestehen unter Umständen geringere Anforderungen an die Ausbildung des
Operateurs und die Behandlungsstandards, wodurch das Risiko für unerwünschte
Operationsfolgen ansteigt.
Eine Liste mit Behandlern, die die nötigen Qualifikationen in Deutschland
vorweisen können, findet sich bei der Kommission Refraktive Chirurgie unter:
www.augeninfo.de/krc.
Eine LASIK-OP einschließlich aller Vor- und Nachuntersuchungen ist nicht
Teil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen und wird nur in
seltenen Ausnahmefällen übernommen (z.B. Brillenunverträglichkeit). Auch
muss bedacht werden, dass, sollte man in Folge der OP nicht arbeiten können,
keine Krankschreibung durch den Arzt möglich ist und daher Urlaubstage
eingeplant werden sollten.
Für weitere Informationen können Sie auch auf die Info-Broschüre
„Operationen zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten“ des BVA verweisen.
(http://cms.augeninfo.de/fileadmin/PDF/lasik.pdf).
Alle bisherigen Newsletter und die Grundinformationen finden Sie auch im
Internet unter:
http://www.blickpunkt-auge.de/login.html
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Blickpunkt Aktuell

Angaben zur Meldung:

Oberthema Auge Allgemein
Quelle Ärzteblatt, BVA
Datum 28.11.2016

Wir hoffen, die obige Information kann Ihnen bei Ihrer Arbeit helfen.

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Herausgeber: DBSV - Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V.
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